Nachdem die Kinder schon seit Herbst ganz aufgeregt und fast täglich fragten, war klar, dass auch in diesem Jahr der Wichtel zurückkehren würde. Früher als geplant hat er sich also auch diesmal still und leise bei uns eingerichtet. Eines Morgens war die kleine Tür einfach wieder da, nachdem fleißig gerufen und gewerkelt worden war.
Für uns, vor allem für die Kinder, ist das schon im zweiten Jahr zu einem vertrauten Teil der Adventszeit geworden. Ein großes Ereignis, das sich still in unsere Routinen einfügt und den Dezember ein bisschen besonderer macht. Die Kinder freuen sich jedes Jahr aufs Neue – und wir auch, wenn wir sehen, wie viel Aufmerksamkeit und Freude in diesen kleinen Momenten steckt.
Ich nehme dich wieder mit „auf Besuch“ – lass´ dich verzaubern und inspirieren.
Wenn du Interesse an den Wichtelbriefen hast, melde dich gerne bei mir.
Wichtige Hinweise:
♥ Als „Anfänger“ habe ich mich in den ersten beiden Jahren unter anderem auf der Seite allaroundfamily.de inspirieren lassen und auch die Anleitungen und Vorlagen von dort benutzt.
♥ Die mit „*“ markierten Links sind Affiliate-Links. Wenn du über sie etwas kaufst, erhalte ich eine kleine Provision vom Anbieter. Für dich bleibt der Preis selbstverständlich gleich. So kannst du mich ein wenig unterstützen – vielen Dank dafür ♥!
28.11. – Snorre ist wieder da!
Nachdem fast den ganzen November über die Laterne brannte, die dem Wichtel den Weg zu uns zeigte war es nun endlich so weit – am Fenster hing wieder die kleine Leiter, die bis zum Boden führt und wie du siehst, hat Snorre wohl auch vergessen, das Licht der Laterne zu löschen. Die Silhouette ist noch ganz frisch, vielleicht ist er gerade erst verschwunden, als er die Kinder gehört hat?



29.11. – Baustelle
Heute Morgen sah es ganz anders aus: Wo gestern noch Ruhe war, ist nun eine richtige kleine Baustelle entstanden. Zwischen zwei Bäumchen stehen Werkzeuge, Baupläne und winzige Schilder – „Erkunden der Baustelle erwünscht!“
Überall liegt goldenes Streugut, als hätte jemand spät in der Nacht noch gearbeitet. Auf den Paletten stapeln sich Hölzer, kleine Werkzeuge liegen ordentlich bereit, und selbst ein Miniatur-Plan liegt schon ausgebreitet.
Anscheinend hat Snorre Großes vor in diesem Jahr … .



30.11. Home sweet Home
Über Nacht ist aus der kleinen Baustelle wieder sein richtiges Haus geworden. Mit Zaun, Bäumen und einer Veranda, auf der noch Werkzeug und Kartons stehen.
Vor dem Haus führen Schlittenspuren durch den „Schnee“. Der Schlitten daneben ist bis obenhin beladen – mit Möbeln, Pflanzen und einem kleinen Stuhl. Offenbar ist Snorre auch schon eingezogen.
Drinnen brennt Licht, auf dem Tisch steht ein Apfel, und an der Tür lehnt ein Besen. Alles wirkt, als wäre hier jemand angekommen, der weiß, wo was hingehört …






♥ Die kleinen Zieräpfel sind echt! Du kannst sie im Spätherbst an einigen Bäumen hängen sehen und gerne für die bevorstehende Wichtelzeit sammeln.
01.12. – Stallgeflüster und Adventskalender

Pünktlich zum Monatsanfang hat Snorre einen schönen Adventskalender mitgebracht – die 24 Säckchen sind wieder gefüllt mit kleinen Leckereien und Überraschungen. Interessanter war aber für die Kinder die Wichtelpost und alles Neue rund um unsere kleine magische Wichtelwelt. Neben seinem Haus steht jetzt ein Stall, sorgfältig gebaut, hell erleuchtet und gemütlich ausgelegt mit wärmendem Stroh. Ansonsten ist es noch ruhig rund um das Haus, aber es sieht so aus, als würde bald Gesellschaft einziehen.



♥ Die Lampe im Stall habe ich einfach aus einer kleinen Miniatur Glasflasche* gebastelt. In das Glas wurde einfach eine kleine Mikro-Lichterkette (10 LED) reingesteckt und das Batteriefach an die Rückseite des Stalls geklebt. Heißleim genügt, um die Lampe stabil an der Stallwand zu befestigen.
02.12. – Frieda & Olaf
Heute war ganz schön was los vor Snorres Haus. Überall lagen Spuren, Mehl und Stroh, der Schlitten stand mitten im Weg – umgekippt. Am Stall hing ein Schild: „Rentier gesucht.“ und Snorre schreibt, dass die Ankunft der beiden ganz schön stürmisch war. Durch das Chaos haben sie allerhand Dreck gemacht und schämen sich nun, sodass sie sich versteckt haben.
Lange mussten wir aber nicht suchen – Frieda und Olaf hatten nach kurzer Zeit genug vom Versteckspiel und zeigten sich hinter Lichterhaus und Blumentopf, sodass nun auch ihr Stall wieder mit Leben gefüllt werden konnte.








♥ Perfekt geeignet als Rentierfutter sind wieder die Zieräpfel.
♥ Kleines Rentier-AA streust du einfach aus Schoko-Streuseln, dann dürfen die Kinder auch gerne mal „kosten“ ;).
♥ Das neue Rentier – Frieda – ist wieder ein Jubiläums-Rentier* von Schleich.
03.12. Das bisschen Stallarbeit …
Frieda und Olaf scheinen sich gut eingelebt zu haben. Am Stall hängt nun sogar ein Zettel mit den Aufgaben der Kinder – Füttern, Misten, Pflegen … ein guter Test, wo sie sich doch schon sooo lange ein Haustier wünschen :).
Snorre hat das noch einmal übernommen, aber nichts zu Essen gefunden … deshalb führte eine Straße direkt bis in die Küche, Mehlspuren inklusive. Auf der Arbeitsplatte fanden wir ein Stück Toast, winzige Bissspuren und zwei Löffel – dort war Snorre wohl erfolgreich auf Futtersuche.





04.12. – Zauberschrank
Damit mal etwas mehr Ordnung herrscht und die kleinen Zauberflaschen mit der Wichtelmagie nicht irgendwo raus- oder runterfallen, hat Snorre einen Zauberschrank gebaut.
Was man dort wohl sieht, wenn man hineinschaut?



♥ Der Zauberschrank ist eine „umgekippte“ kleine Holzbox* mit Deckel. Ein bisschen verziert und mit viel Fantasie eingerichtet, hat er die Kids verzaubert.
05.12. – Zaubersamen

Heute lag ein Brief vor Snorres Haus. Darin schrieb er, dass wir seine Lieblingszauberei ausprobieren dürfen.
Auf der Palette standen eine Gießkanne zum gießen, ein Hut und ein Glas mit Zaubersamen. Jetzt heißt es: pflanzen, gießen und abwarten. Mal sehen, was passiert.


♥ In die kleine Zinkwanne* gibst du einfach etwas Zucker und vermischst sie mit den Zaubersamen (Chiasamen).
06.12. – Der Nikolaus war da …


Vor Snorres Haus stand der kleine Schlitten, weich ausgepolstert mit weißem Fell, geschmückt mit einem Tannenzweig und einem gemütlichen Kissen. Darin lag eine goldene Nuss, fein verschnürt mit einer Schleife und einem kleinen Zettel: „Für … & …“. Die Rentiere Olaf und Frieda standen schon bereit, das Geschirr angelegt, als wollten sie gleich losfliegen.
♥ Die „Zaubernuss“ ist eine süße Idee für eine Wichtelbotschaft, die ihr hier nachlesen könnt.
In der Futterschale lag ein roter Apfel – vielleicht ihr Nikolausgeschenk? Und direkt neben Snorres Tür steckten seine Stiefel, frisch geputzt, mit einem kleinen Lebkuchenmann darin und etwas Grün, das aus dem Stiefel hervorlugte.
Sogar die Zaubersamen in ihrer Schale haben sich über Nacht verändert – winzige grüne Spitzen schauen schon hervor. Es scheint, als wäre an diesem besonderen Tag überall ein wenig Magie zu spüren.



07.12. – Du hast die Haare schön …

An diesem Freitag war die Wichtel-Mama lange unterwegs. Daher blieb an diesem Abend keine Zeit für neue, aufwändige Kulissen oder große „Aktionen“. Der kleine Streich ist im Nu vorbereitet und wie haben die Kinder gestaunt, als sie am nächsten Morgen an Mamas Bett kamen, um mich nach der Bedeutung des Briefes zu fragen.
Snorre hatte mich über Nacht „frisiert“ … wild toupiertes Haar mit allerlei Schleifchen und Zöpfchen sorgten für lange Lachanfälle.
08.12. – Regenbogenfarben
Weil sich die Welt im Winter oft dunkel und grau erscheint, hatte Snorre eine bunte Idee und zeigte den Kindern den Regenbogenzauber.
♥ Dafür braucht ihr nur ein paar bunte Zauberperlen (Smarties, die hat Snorre natürlich bereitsgestellt) und etwas warmes Wasser. Legt die Perlen im Kreis auf einen Teller, gießt vorsichtig das Wasser dazu – und wartet.
Schon nach kurzer Zeit fließen die Farben aufeinander zu und ein Regenbogen breitet sich aus – ganz ohne Pinsel, nur mit ein bisschen Wichtelmagie.
Snorre schreibt, dass ihm dieser Zauber hilft, wenn er an trüben Tagen ein bisschen Farbe braucht.

09.12. – Weihnachtsbaum & Zaubersamen



Der Weihnachtsbaum ist da und soll von den Kindern geschmückt werden. Olaf hat schon angefangen, aber das ist wohl schief gegangen. Die Zaubersamen haben auch endlich eine kleine Leckerei für die Kids hervorgebracht – eine kleine Belohnung, weil sie den Stall der Rentiere jeden Morgen ausmisten und ihnen frisches Futter geben.
10.12. Spieleabend
Nach all den magischen Tagen voller Wichtelarbeit und Rentierabenteuern war es Zeit für ein bisschen Spaß – Snorre hatte zum Spieleabend eingeladen!
Vor der kleinen Holztür lag das Spielfeld, ein paar Holzfiguren waren schon umgefallen – offenbar ging es ziemlich lebhaft zu. Auf dem Tisch standen kleine Flaschen, ein Kartenspiel und sogar eine Tüte Gummibärchen.
Nach dem geselligen Beisammensein kehrte auch im Wichtelhaus wieder Ruhe ein. Nur das Spielfeld vor der Tür verrät, dass dort gestern eine richtig gemütliche Spielrunde stattgefunden hat – voller Lachen, Geschichten und einem Hauch Wichtelzauber.



11.12. – Krankheitswelle
Diese Kulisse habe ich aufgebaut, weil ich selbst krank geworden bin und mir ein paar Tage „Wichtelpause“ verschaffen wollte.
Oh je – in Snorres kleinem Häuschen sieht es heute ganz nach einer Erkältung aus! Auf dem Nachttisch stehen eine Teetasse, liegen Taschentücher und selbst Snorres winzige rote Strümpfe muss er wohl dort vergessen haben.
Da hat er wohl ein bisschen zu lange draußen im Schnee gewerkelt.
Vor der Haustür stehen schon kleine Fläschchen mit Kräutern, Tee und Honig – offenbar haben seine Freunde schnell ein kleines Krankenlager aufgebaut, in dem für alles gesorgt ist.
Olaf trägt heute sogar einen gestrickten Schal, damit er sich nicht auch noch erkältet. Mit so viel Fürsorge, Wärme und Wichteltee wird Snorre sicher bald wieder gesund.




17.12. – Badetag
Die Erkältungen sind überstanden und der Wichtel gönnt sich ein bisschen Wellness.
Im Badezimmer hat er sich seinen ganz eigenen Wichtel-Spa-Bereich eingerichtet – mit Mini-Badewanne, Muscheln, Entchen und einer Hängeseilleiter zum sicheren Einstieg. Auf dem weichen blauen Teppich liegt sein Handtuch bereit, daneben Strohhut und eine gestreifte Badehose. Auf der kleinen Holzliege lässt er sich’s gutgehen – schließlich muss auch ein Wichtel mal entspannen.

Doch wie immer bei Snorre bleibt’s nicht ganz ohne Schabernack: Im Wichtel-Klo hat er eine kleine Überraschung hinterlassen – Schokokügelchen!
Da hat wohl jemand zu viele Weihnachtsleckereien genascht …



18.12. – Wichtelwald
Snorre und die Rentiere müssen die ganze Nacht im Wichtelwald verbracht haben. Sein Schlitten steht voller Päckchen, Nüssen, Äpfeln und glänzender Papierrollen vor dem hell erleuchteten Häuschen.
Hinter dem Zaun an der Leine flattert die frisch gewaschene Wichtelkleidung im Wind. Dass Snorre ein gewissenhafter Wichtel ist, zeigen die winzigen, ordentlich befestigten Holzklammern an seinen Sachen.




Snorre hat auch an die Kinder gedacht! In einem kleinen Glas hat er „Schneemann-Pups“ mitgebracht (fluffige, süße Marshmallows zum Naschen). Die Kinder haben sich nach langem Überlegen dann doch getraut, einen Bissen zu probieren …
19.12. – In der Weihnachtsbäckerei …
Heute duftet es herrlich nach Zucker, Milch und Weihnachtszauber! Snorre hat seine kleine Wichtelbäckerei eröffnet. Auf seiner winzigen Werkbank stehen Milchfläschchen, eine Schüssel mit Schneezucker und ein Mini-Schneebesen – alles bereit für den großen Backtag.
Daneben stapeln sich Eierkartons, Rezepte und Walnüsse, während im Stall Frieda und Olaf neugierig zuschauen.



20.12. – Schlittenpartie Wohnzimmer
Oh je, was war da denn los? Offenbar haben alle am Vortag etwas zu viel Zucker genascht – und das hatte Folgen! In der Nacht hat sie wohl die Abenteuerlust gepackt, und sie haben kurzerhand eine eigene Schlittenbahn gebaut – mitten durchs Wohnzimmer! Eine lange Bahn aus Papier schlängelt sich vom Lampenschirm bis runter zu seinem kleinen Wichtelhaus. Ganz oben steht Olaf bereit, mit flatterndem Schal und entschlossenem Blick.
Unten am Ziel warten bereits der kleine Schlitten, rote Handschuhe und sogar ein Schild mit der Aufschrift „Ziel“. Überall liegen Schneekugeln verstreut, und ein paar goldene Steine markieren die Strecke.
So ein Spaß mitten in der Nacht – Snorre weiß eben, wie man das Leben genießt …



21.12. – Zauberbild
Heute haben die Kinder ein Zauberbild bekommen, das Snorre gemalt und mit seinem Sichtbarzauber verzaubert hat.
Das Bild ist unsichtbar! Nur mit einem kleinen Trick kann man erkennen, was darauf zu sehen ist … .


♥ Die Idee und die Vorlage stammt von allaroundfamily.de.
22.12. – Waschtag
Heute ist im kleinen Wichtelhaus Großreinemachen angesagt!
Snorre hat seinen Waschtag eingelegt – und wie immer ist alles ordentlich vorbereitet. Vor der Tür steht ein kleiner weißer Eimer mit Bürste und schwarzen Stiefeln, daneben eine winzige Zinkwanne voller Wäsche: rote Socken, der gelbe Schal und das grüne Lieblingsjäckchen.
An der Leine hinter dem Zaun flattert die frisch gewaschene Wichtelkleidung im Wind – ordentlich mit winzigen Holzklammern aufgehängt.

23.12. – Wichtelkino

Vor dem kleinen Wichtelhaus ist alles vorbereitet für einen gemütlichen Kinoabend unterm Sternenhimmel. Eine kleine Leinwand steht bereit, auf der in goldenen Buchstaben „Wichtelkino“ geschrieben steht – der Eintritt ist, wie es sich für gute Freunde gehört, natürlich frei.
Vor der Leinwand haben Snorre, Frieda und Olaf es sich auf einer Decke bequem gemacht. Es gibt Popcorn, Kekse, Marshmallows am Spieß und sogar ein paar bunte Lollis. 🍿🍪🍭
In der kleinen Holzkiste steht eine Flasche Wichtelbier, daneben liegen Kinotickets und Gutscheine – alles bis ins Detail liebevoll vorbereitet.
Die Rentiere schauen gespannt Richtung Leinwand, während Snorre sich in seinem Liegestuhl zurücklehnt und genüsslich an seinem Getränk nippt.



24.12. – Frohe Weihnachten!



Im kleinen Wichtelhaus ist alles festlich geschmückt – an der Tür hängt ein Kranz, der Kamin glüht und auf dem Tisch steht ein liebevoll gedecktes Weihnachtsessen mit winzigen Tellern, Würstchen und sogar einem gefalteten Serviettentuch. Snorre hat es sich richtig gemütlich gemacht.

Neben seinem flauschigen Fellteppich steht ein Geschenk für die Kinder – sorgfältig verpackt, mit der Aufschrift: „Hier drin ist mein größter Schatz – Pssst!“.
In der Schachtel sind drei Spiegel in Herzform, die den Kindern „den größten Schatz der Welt“ zeigen – nämlich sich selbst.
Diese liebevolle Idee stammt von „Jetzt kommt Kurth …“ . Hier kannst du alles nachlesen und dir die Bastelvorlage herunterladen.
Ich hoffe, dass ich sich auch im Jahr 2024 mit meinen Ideen ein bisschen verzaubern und inspirieren konnte und wünsche dir & deiner Familie eine magische Wichtel- und Weihnachtszeit!

PS: Lass dich hier auch vom Wichtelbesuch im ersten Jahr inspirieren!
