Wichtel Besuch 2025 – Weniger ist mehr

Vielleicht ist es dir auch schon aufgefallen: Der Wichtel Besuch in der Weihnachtszeit ist für viele längst mehr geworden als eine kleine, liebevolle Adventsidee. Überall begegnen dir neue Aktionen, immer aufwendigere Kulissen und immer ausgefallenere Ideen. Beim Stöbern auf Instagram, Pinterest & Co. schleicht sich da schnell das Gefühl ein, mithalten zu müssen. So ging es auch mir – und das viele positive Feedback aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis hat dieses Gefühl sogar noch verstärkt.

Genau an diesem Punkt habe ich lange vor Beginn der Wichtelzeit bewusst innegehalten. Ich habe mich gefragt, wie sich unser Wichtel Besuch für uns richtig anfühlt. Die Antwort war klar: In diesem Jahr darf es ruhiger werden. Dafür herzlicher, echter und näher an dem, was unser Wichtel Snorre in den Augen meiner Kinder wirklich auslöst.

Ich setze deshalb bewusst auf weniger Aktionen und mehr Gefühl. Es gibt keinen detaillierten Wichtelplan und auch das große Wichtelchalet bleibt dieses Jahr im Keller. Es wird Tage geben, an denen Snorre ganz still bleibt – ohne neue Streiche, ohne Geschenke, ohne große Magie. Und trotzdem (oder gerade deshalb) darf sein Wichtelzauber durch unser Haus fliegen. Genau das passt für mich im Moment viel besser: zu meinem Alltag mit Job, zu einer achtsamen Adventszeit und zu dem Wunsch, den Wichtel Besuch wieder zu dem zu machen, was er für mich sein soll – eine liebevolle Begleitung durch die Vorweihnachtszeit. Nicht mehr. Und nicht weniger.

Wichtige Hinweise:
♥ Die Vorlagen stammen teilweise von allaroundfamily.de.

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Am 29.11. sollte der Wichtel nun endlich mal ankommen und den Kindern zeigen, dass ihr Anzünden der Wichtellaterne, wie in jedem Jahr, unseren Wichtel erfolgreich gerufen hatten. Statt der bekannten Wichtel-Shilouette kam er in diesem Jahr durch eine kleine, handgemalte Tür durch´s Fenster und bahnte sich mit einem Schlitten den Weg durch den Mehl-Schnee. Noch ar aber nicht klar, wo genau Snorre in diesem Jahr sein Lager aufbauen würde …

Da die Kinder vor allem Streiche lieben, ließ sich gleich der erste wunderbar mit der „stürmischen“ Ankunft des Wichtels gut kombinieren.

Snorre schreibt, dass er in diesem Jahr so viel Gepäck hat und mit diesem womöglich den falschen Eingang genommen hat. Seine kleine Laterne war kaputt und so konnte er den richtigen Eingang durch die Wichteltür nicht finden.

Die Ankunft durch die Scheibe des Fernsehers war möglich, aber mit Folgen … .

Unter dem Suchbegriff „kaputte Fernseherscheine findet ihr auf YouTube zahlreiche Bilder, die ihr abspielen könnt. Setzt das Video nach dem Start auf Pause, damit der Streich nicht durch Werbung unterbrochen wird.

Mit Sack & Pack hat er dann auch gleich angefangen, sein Lager aufzuschlagen …

Das große, aufwändig zu bestückende Wichtelchalet aus den beiden letzten Jahren bleibt in diesem Jahr im Keller und wird durch eine Holzkiste* ersetzt, in der Snorre ein gemütliches Zeltlager aufgeschlagen hat. Eine Wichteltür selbst gibt es dabei überhaupt nicht, die Kinder gehen davon aus, dass Snorre immer über das Fenster kommt. Aber vielleicht krabbelt er auch durch das weiße Fell unter dem Zelt in die Wichtelwelt? Snorre erklärt den Kindern, dass sein Haus beim großen Sturm im Wichtelwald einfach weggepustet wurde und er leider nicht geschafft hat, ein neuen Haus zu bauen. Seine „Notfall-Unterkunft“ gefällt den Kindern super!

Das Lagerfeuer, das am Abend brennt, habe ich ganz einfach selbst gebaut: auf einer kleinen Baumscheibe wurden kleine, in goldfarben bemalte Steine aufgeklebt. Zwischen den kleinen Stöckchen befindet sich eine Leuchtkugel*, die in ein Stück gelb und orange bemaltes Zellstofftaschentuch eingewickelt ist. Ich habe mehrere solcher Kugeln gekauft, weil sie vielseitig einsetzbar sind und dauerhaft über Tage leuchten.

Es war tatsächlich an diesem Morgen schwer, die Kinder (und auch meinen Mann ;)) zum Zähneputzen zu bewegen. Vorsichtig wurde an den Bürsten geschnuppert, dann eine Fingerspitze gekostet … „Mama, das ist ja Schokolade!“ – na ein Glück: da kam ich um den Kauf neuer Zahnbürsten nochmal drumherum.

Als kleine Widergutmachung hat unser Wichtel den Kindern am nächsten Tag eine schöne Überraschung gemacht. Eine „Power Seife“ mit magischen Zaubersternen, die die Kinder bei jedem Händewaschen mit neuer Kraft aufladen.

Ich habe dafür einfach eine Seife gekauft, die Etiketten entfernt und Schneeflocken-Streu* hineingegeben. Der Wichtel kann das ganze Jahr immer wieder neue Seife zaubern, je nach Jahreszeit dann mit immer anderen Elementen.

Das Etikett sowie den passenden Wichtelbrief für ein oder mehrere Kinder könnt ihr euch mit Klick auf den Button kostenlos herunterladen. Viel Spaß beim Zaubern ♥!

Bitte achte darauf, meine Website zu verlinken oder sie als Quelle anzugeben, wenn du die Vorlage öffentlich nutzt oder teilst.

Die beiden Rentiere Frieda & Olaf konnten unseren Snorre leider in diesem Jahr nicht begleiten, da die großen und starken Rentiere noch beim Aufräumen nach dem Sturm helfen müssen. Snorre ist aber dennoch nicht alleine gekommen – er hat Bommel, einen kleinen Esel mitgebracht, der es sich in einer kleinen mit Moss ausgelegten Hütte gemütlich machen darf. Mit Bommel kommen auch wieder ein paar Aufgaben für die Kinder, die sie tägich erledigen sollen.

Unserem Wichtel war langweilig und da hat er überlegt, wie er sich wohl die Zeit vertreiben könnte … kurzerhand hat er alle Spielpderde der Kinder gesammelt und mit ihnen eine nächtliche Parade veranstaltet. Ein paar der Pferde haben sich dabei im Tannenbaum verirrt …

Und manchmal macht Snorre einfach nichts … ich baue dann die Kulisse etwas um, baue kleine, liebevolle Details ein, die die Kinder früh entdecken und bestaunen. Das nimmt unheimlich Druck raus und macht trotzdem Spaß!

Unser süßer Wichtel hat es übertrieben: er schreibt, dass er heute seine Ruhe braucht, weil er zuviel Schokolade gegessen hat. Der arme Kerl … aber immerhin hat er auch noch etwas für die Kinder übrig gelassen.

Zeit für eine kleine Zauberei! Passend zum Adventskalender-Kärtchen an diesem Tag „Wir erinnern uns gemeinsam an das vergangene Jahr“ habe ich die Idee von „Hier kommt Kurth“ … ein wenig abgeändert. Der Wichtel hat den Kindern Schneekugeln bereitgelegt, in die sie mit Licht „hineinsehen“ können. In Canva habe ich Fotos aus dem vergangenen Jahr in schwarz-weiß Ausmalbilder umgewandelt und in die Vorlage eingefügt. Wie von Zauberhand erschienen so Fotos vom gemeinsamen Fahrradausflug, dem schönen Waldspaziergang im Herbst und dem ersten Eis in Italien. Du kannst natürlich auch einfach die Vorlage benutzen oder Vorlagen mit eigenen Ideen füllen.

Die Kinder lieben Streiche: in der Nacht hat sich unser Wichtel an der Zimmertür der Großen zu schaffen gemacht. Die Berichtigung der Mathearbeit am Vorabend war ihm wohl noch nicht genügend Übung … die Tür war versperrt und den Weg frei machten ein paar schöne Matheaufgaben. Nach der ganzen Aktion war er wohl so müde, dass er sich gleich in der Unterwäsche-Schublade der Jüngsten zur Ruhe gebettet hat. Psst! Die Kinder waren am Morgen ganz still … sie wussten ja nicht, ob im XXL-Schlafsack noch jemand frielich schlief … .

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